Die Fotografin, die keiner kannte

Ein Immobilienmakler ersteigert eine Kiste mit ungezählten Abzügen,  Negativen, Dias und noch nicht entwickelten Filmen. Er beginnt zu sichten und zu scannen und erkennt: Er ist auf einen Schatz gestoßen. Der Makler kann weitere Kisten mit Fotos gleicher Herkunft erwerben, schließlich sind es mehr als 100 000 Negative. Und er findet heraus, wem diese Bilder zu verdanken sind: der 1926 geborenen und 2009 verstorbenen Vivian Maier. Die Fotografin, die als Kindermädchen arbeitete streifte durch die Straßen von Chicago und New York und hielt mir ihrer Rolleiflex fest, was ihr sehenswert schien. So wie es aussieht, hat Maier diese Bilder nur für sich gemacht, Es gibt keine Information über Beweggründe, wenig über Details ihres Lebens. Geblieben sind diese großartigen Bilder.

Aus dem Nichts taucht hier eine herausragende Fotografin auf. Sieht so aus, als ob einen Neue in den Olymp der Streetfotografie einzieht.

Die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories zeigt bis zum 28. April rund 80 Arbeiten von Vivian Maier aus den 50er und 60 Jahren.

Wer es nicht nach Hamburg schafft – und wer mehr sehen und wissen möchte – sollte keinesfalls versäumen, den Blog von Maiers Entdecker, John Maloof, zu besuchen.

[pics: Vivian Maier, via flickr]

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