Die Liebe zur Geometrie II

Die bald 80jährige Malerin Bridget Riley wurde soeben mit dem Siegener Rubenspreis für 2012 ausgezeichnet. Bereits 2009 erhielt Sie den Kaiserring der Stadt Goslar. Das erinnert mich daran, dass ich vor einiger Zeit die Renaissance abstrakt geometrischer Kunst prognostiziert – oder vielleicht herbei gewünscht – habe. Die aktuelle Wertschätzung Rileys sehe ich jetzt mal einfach als weiteren Beweis an, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz daneben liege.

Bridget Rileys komplexe Bildstrukturen werden mittels äußerst diszipliniert gemalter streng geometrischer Formen und mit wohl kalkuliertem Einsatz von Farbe erzeugt, perfekte optische Illusionen entstehen: Optical Art – Op Art. Diese optische Kunst basiert auf Ideen, die unter anderem am Bauhaus formuliert wurden; Der Name entstand Mitte der 1960er Jahre während der Hochzeit der Op Art. Riley ist eine der Großen dieser Kunst.

Ich denke, es ist an der Zeit, sie wieder in den Focus zu rücken. Wer sich das ansehen möchte: die National Gallery in London zeigt noch bis zum 22. Mai 2011 „Bridget Riley: Paintings and Related Works“. [pic: wallyg via flickr]

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