Blick von zwei Seiten

Esther Balázs verbindet flirrende fluoreszierende Farbakzente mit klaren geometrischen kaum in den Raum greifenden Bildkörpern und erreicht damit eine verblüffend immaterielle neonlichterne Präsenz ihrer Arbeiten.

Silvia Ried liefert hierzu den Kontrapunkt: ihre zarten wandgebundenen Drahtskulpturen zeichnen Linien in den Raum und entfalten eine stark grafische Wirkung. Im Gegensatz zu den in sich geschlossenen Objekten überzeugen mich die nach außen offen weiterlaufenden Drahtarbeiten nicht unbedingt, am stärksten sind bei beiden Künstlerinnen die strengen, geschlossenen Arbeiten.

Ganz wunderbar ist das gläsern fest erscheinende Wasserbecken von Balázs. In ihrer aktuellen Ausstellung in der augsburger Ecke Galerie schaffen Balázs und Ried durch ihr kreuzweises Herangehen – Malerei wird skulptural, Skulptur wird grafisch– ihre eigene Zusammenschau, so auch der Titel der Ausstellung. Da muss ich nochmal hin.

Ecke Galerie, Augsburg, noch bis 20. Oktober [pics bettina]

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