Die erste Liebe

meines automobilen Lebens war ein Autobianchi A112. Er war gelb, ein bisschen verrostet und ging ab wie die Feuerwehr. Es war wunderbar – wie Gocartfahren. Die kleine Kiste war schnell, die Lenkung direkt, man hockte gefühlte fünf Zentimeter über dem Asphalt. Das Lenkrad war aus Mahagoni und es gab einen Drehzahlmesser, das fand ich extrem chic. Und praktisch war das Ding, sogar umgezogen bin ich mit la mia macchina: Zwei Seitentüren, umklappbare Rückbank, Heckklappe.

Durchgerostete Bremsleitungen sorgten schließlich für sein Ableben: Stau, bremsen, Bremsen???, Handbremse, Handbremse!, reicht nicht mehr. Exitus. So wie ihn habe ich keinen mehr geliebt. (pic pietroz via flickr)

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