Mädchenbücher

Süddeutsche Zeitung vom Freitag, Todesanzeigen: Gitta von Cetto, gestorben am 26. April. Den Namen kenn ich, aber woher? Jugendbücher. Schneider-Bücher! Gibt es den Verlag überhaupt noch? Das war mal ein Imperium für Kleinmädchenbücher der Kategorie Internat, Pferde und so. Meine Favoriten waren – wenn die Erinnerung nicht trübt – die Internatserlebnisse von Hanni und Nanni und eine weitere Schulgeschichtenreihe deren Namen ich vergessen habe. Das Muster war immer gleich. Das Standardpersonal deckte zuverlässig diverse Charaktereigenschaften ab, pro Person eine. Für Abwechslung sorgten jeweils Neuzugänge, die aber zum Schuljahrsende meist wieder verschwanden. Wichtig war mir vor allem die britische Note. Nur englische Internate waren interessant. Außerdem mochte ich die Geschichten von Enid Blyton (waren das Schneider-Bücher?), die schon antik waren, als ich sie las. Aber für mich der Inbegriff der Englishness. Ich fand es großartig, dass in diesen Büchern selbst Kinder zunächst Tee tranken, bevor sie zur Tat, bzw. zur Lösung eines Problems schritten. Das Teetrinken habe ich übernommen, ein wenig anglophil bin ich auch, aber sonst… Ach ja: Gitta von Cetto habe ich sicher nie gelesen. (pic von idlepines via flickr)

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