Suspense!

Seine Kurzautritte in den eigenen Filmen sind legendär. Alfred Hitchcock, der geniale Regisseur mit gelegentlich gewöhnungsbedürftigem Verhalten und einer Vorliebe für kühle Blonde hat seit den 1920er Jahren mit seinen Filmen Hochspannung geliefert – vordergründig. Tatsächlich lotet er menschliche Abgründe aus. Eine erste Karriere machte er in England, seine zweite in den USA begann mit einem Oscar für „Rebecca“, der 1941 als bester Film ausgezeichnet wurde. Einen Regie-Oscar hat Hitchcock übrigens nie erhalten! In allen Filmen, die Hitch gedreht hat, geht es um Verbrechen, manchmal ironisch distanziert betrachtet, häufig jedoch böse und genau auf den Punkt gebracht. Der Finger liegt immer auf der Wunde. Hitchcocks Denken hat niemand genauer präsentiert und analysiert als sein Bewunderer François Truffaut in dem legendären 50-Stunden-Interwiew – für mich eines der wichtigsten Filmbücher. Lesen! Und Hitchcocks Filme ansehen. Hitch starb vor 30 Jahren. Zu Erinnerung daran laufen im Fernsehen mal wieder einige seiner Filme. Besser ist: Originalversionen gucken. Ich habe sie so ziemlich alle geschafft. Meine Lieblinge? Das wechselt. The lady vanishes? Notorious? North by northwest? Selber entdecken!

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