Zwei Einmannkapellen

In meiner Stadt gibt es ab heute drei Tage Jugendkulturelles jeglicher Couleur: das Modularfestival – Musik, Mimen, Messe, Meinung, Moden. Ich habe mir zum Eröffnungsabend zwei leicht angeschrägte musikalische Darbietungen in der Haifischbar gegönnt. Zwei Einmannbands. Leider ohne  Pics vom Tatort – Kamera zu Hause vergessen. Erster Akt: „Night of One Sadist“. Tritt mit Shorts, Mülltütentop und Sadogummimaske auf, bedient Gitarre und zwei Fußtrommeln. In vorarlberger Cockney erfreut er das Publikum mit einer Art morbidem Punkrock. Singt grottenschlecht Zweigriffsongs, aber nicht schlecht genug, um wirklich gut zu sein. Pause. Next one. “The Dad Horse Experience”. Der Mann aus Bremen war große Klasse. Ein reisender Gospelsänger macht mit Banjo, Fußorgel und Kazoo Country-Blues-Punk oder so was Ähnliches. Dazwischen hat er viel erzählt. Es wurde nie ganz klar, ob das alles ironisch gemeint ist oder ob Dad Horse Ottn ganz ernsthaft eine Botschaft überbringt. Genau darin lag der Reiz; ziemlich klug und amüsant. Guter Abend, gute Nacht. (pic: Paulo Abrantes via Flickr)

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