Shalom Israel

Ein Film, der gemeinsam von einem jüdischen und einem arabisch-christlichen Regisseur inszeniert wird, ist per se ungewöhnlich. Wie in einem Brennglas werden die miteinander verwobenen Geschichten von fünf Menschen gezeigt: Muslime, Christen, Juden. Alles spielt sich in Ajami ab, einem Stadtteil von Jaffa, dies wiederum Teil von Tel Aviv. Hier leben auf engem Raum Menschen, die schon lange verfeindet sind. Eine auf Nichtverstehen beruhende Spirale aus Schuld, Rache und Gewalt dreht sich und kann nicht mehr gestoppt werden, viele Menschen werden getötet. Yaron Shanis und Scandar Coptis Film „Ajami“ war für den Oscar „bester nicht englischsprachiger Film nominiert“. Beeindruckende Laiendarsteller, eindringlicher Plot: Wer Israel verstehen möchte, kommt hier der Sache ein wenig näher. Kleines Manko: In der deutschen Fassung geht die Mehrsprachigkeit des Originals natürlich verloren. Ein wichtiger Film. Reingehen!

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